Innovationsverbund
Ostdeutschlandforschung


Das Netzwerk

Das Netzwerk Ostdeutschlandforschung wurde im Frühjahr 2005 von mehreren ostdeutschen Forschungsinstituten gegründet. Ziele des Netzwerkes sind die Analyse des gesellschaftlichen Wandels in Ostdeutschland, die Diskussion aktueller Forschungsbefunde und die Identifizierung von offenen Fragen und Defiziten der Forschung. Angesichts fortbestehender Entwicklungsprobleme setzt sich das Netzwerk - auch mit der Arbeit des Innovationsverbundes Ostdeutschlandforschung - für einen Paradigmenwechsel der Ostdeutschlandforschung ein.
Die lange dominierende Perspektive einer Transformation, welche einseitig die Übertragung des westdeutschen Wirtschafts- und Sozialmodells auf Ostdeutschland in den Blick nimmt, wird ersetzt durch die Perspektive eines weiter reichenden Strukturwandels moderner Industriegesellschaften. Dieser ist geprägt durch das Ende der fordistischen Massenproduktion, die Globalisierung und die Umweltkrise.

Ostdeutschlandforschung ist somit keine Regionalforschung, sondern analysiert diese Umbrüche am Beispiel Ostdeutschlands und sucht nach gesamtdeutschen bzw. europäischen Strategien ihrer Bewältigung. Die Erfahrungen, Befunde und Lösungen in Ostdeutschland sind damit auch für den Westen von weit reichender Bedeutung.

Zentrale Themen sind:


Die Institute:

Berliner Debatte (GSFPmbH)
Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien e.V. BISS
Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin SFZ
Thünen-Institut Bollewick/Müritz
Zentrum für Sozialforschung Halle ZSH
Stiftung Bauhaus Dessau